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Wie die Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen deutsche Lieferketten beeinflusst

Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen

Die Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen markiert einen tiefgreifenden Wandel in der Art und Weise, wie Unternehmen in der EU – und insbesondere in Deutschland – über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen berichten. Doch während die Aufmerksamkeit oft auf große Konzerne gerichtet ist, wirkt sich die Richtlinie entlang der gesamten Lieferkette aus – vom Rohstofflieferanten bis zum Logistikdienstleister.

Gerade in einem exportstarken Land wie Deutschland, dessen Wirtschaft stark auf komplexe Liefernetzwerke angewiesen ist, verändert die CSRD die Spielregeln für Transparenz, Datenerhebung und Zusammenarbeit in der gesamten Wertschöpfungskette.

Die CSRD und ihre Relevanz für deutsche Lieferketten

Was verlangt die Richtlinie konkret?

Die CSRD erweitert die Anforderungen der bisherigen Non-Financial Reporting Directive (NFRD) erheblich. Unternehmen müssen künftig nicht nur über ihre eigenen Nachhaltigkeitskennzahlen berichten, sondern auch über nachgelagerte und vorgelagerte Aktivitäten in der Lieferkette. Dazu gehören:

  • CO₂-Emissionen aus vorgelagerten Prozessen (Scope 3)

  • Soziale Auswirkungen bei Zulieferern (z. B. Arbeitsbedingungen, Menschenrechte)

  • Umweltauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Diese Anforderungen gelten nicht nur für große börsennotierte Unternehmen, sondern schrittweise auch für mittelständische Betriebe, die als Zulieferer in größeren Wertschöpfungssystemen eingebunden sind.

Auswirkungen auf Lieferanten und Zulieferer in Deutschland

Transparenzdruck auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Auch wenn KMU oft nicht direkt unter die Berichtspflicht der CSRD fallen, erhöht sich der Druck durch ihre Geschäftspartner. Viele große Unternehmen verlangen bereits heute standardisierte Nachhaltigkeitsdaten von ihren Zulieferern, um eigene Berichtsanforderungen zu erfüllen.

Dies hat zur Folge, dass:

  • KMU Datenmanagementsysteme einführen müssen, um relevante Informationen zu erfassen

  • Zertifizierungen und Audits häufiger eingefordert werden

  • Partnerschaften mit nachhaltigen Lieferanten bevorzugt werden

Veränderungen in der Auswahl von Geschäftspartnern

Nachhaltigkeitskriterien werden zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Lieferkette. Unternehmen, die Nachhaltigkeitsaspekte nicht nachweisen können oder sich der Zusammenarbeit verweigern, laufen Gefahr, von Lieferlisten gestrichen zu werden. Der Trend geht hin zu:

  • Langfristigen, transparenten Partnerschaften

  • Kreislaufwirtschafts-orientierten Lieferanten

  • Digitalen Tools für ESG-Datenaustausch

Digitalisierung und Technologie als Enabler

ESG-Berichtswesen mit Speeki

Ein zentrales Element zur Umsetzung der Anforderungen der Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen ist der strukturierte Umgang mit ESG-Daten. Immer mehr deutsche Unternehmen setzen auf spezialisierte Lösungen wie die ESG-Plattform von Speeki, um komplexe Berichtsprozesse effizient und regelkonform zu gestalten.

Die Software von Speeki ermöglicht:

  • Die zentrale Erfassung und Konsolidierung von ESG-Daten über verschiedene Geschäftsbereiche und Lieferanten hinweg

  • Die automatisierte Generierung von Nachhaltigkeitsberichten, abgestimmt auf die Anforderungen der CSRD

  • Die frühzeitige Identifikation von Risiken und Abweichungen innerhalb der Lieferkette durch ein ganzheitliches ESG-Risikomanagement

Mit ihrer benutzerfreundlichen Oberfläche, globalen Skalierbarkeit und dem Fokus auf Lieferketten-Transparenz ist Speeki besonders geeignet für Unternehmen, die auf internationalen Märkten agieren und komplexe Zuliefernetzwerke steuern müssen.

Fazit

Die Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen verändert die Spielregeln der deutschen Wirtschaft – und das nicht nur für Großunternehmen. Insbesondere die Lieferkette wird künftig im Zentrum regulatorischer, ökologischer und sozialer Betrachtungen stehen.

Deutsche Unternehmen tun gut daran, ihre Lieferantenbeziehungen neu zu definieren, klare Nachhaltigkeitsanforderungen zu kommunizieren und in digitale Lösungen wie Speeki zur Datenerfassung und -verarbeitung zu investieren.

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